Donnerstag, 22. September 2016

Die Rebellin von Mykonos





 Die Rebellin von Mykonos - Der Traum vom freien Griechenland (Front-Cover)
















von Martina Kempff

Zu Verfügung gestellt von 
und dem Ammianus-Verlag

Rückseitentext:
1821: Die griechische Bevölkerung rebelliert gegen die Herrschaft der Osmanen. Vierhundert Jahre Fremdbestimmung neigen sich dem Ende zu. Mitten in die Wirren des beginnenden Freiheitskampfs wird Mando Mavrojenous hineingezogen, eine junge Aristokratin, die zunächst nur gegen die Zwänge in ihrem Elternhaus aufbegehrt.
Bald aber stellt sie sich als mutige Kämpferin an die Spitze der Rebellen auf ihrer Heimatinsel Mykonos. Sie opfert ihren Brautschatz für die griechische Flotte und findet Anerkennung in einem von Männern geprägten Umfeld. Doch in tiefster Seele bewegt sie etwas anderes: Der leidenschaftliche Hass auf den unbekannten Mörder ihres Vaters und die verbotene Liebe zu ihrem Cousin Marcus. Hin- und hergerissen zwischen Berufung und Gefühlen läuft die junge Griechin Gefahr, alles zu verlieren …

Meine Meinung:
Hauptperson des Romans ist die Rebellin Mando Mavrojenous. Eine Frau .. das fand ich schon sehr interessant. Zumal in der Zeit. Hauptschauplätze sind die Inseln Tinos, Mykonos und Paros.
Nach dem Tod des Vaters begeistert sich die junge Adlige für die Ideen des griechischen Freiheitskampfes – sehr zum Leidwesen ihrer Mutter. Sie gibt ihr ganzes Vermögen für die Idee der griechischen Freiheit her und kämpft auch mit.
Sie führt eine heimliche Liebesbeziehung zu ihrem Cousin Marcus.
Und dann gibt es noch die Dienerin Vassiliki – immer mit einen Ohr da wo es Informationen zu erlauschen gibt. Sie ist eine interessante Person und versucht alles zu ihrem Vorteil zu nutzen.
Der Roman wird meistens aus der Sicht von Mando erzählt. Gelegentlich auch aus der Sicht von der Dienerin Vassiliki, Marcus und Pappas Mavros.
Mando als Person empfand ich eher als unsympathisch und zu verzogen bzw. arrogant. Irgendwie nicht das was ich mir erwartet hatte.
Die Liebesbeziehung zu Marcus wird teilweise sehr genau beschrieben – manchmal nicht so passend in einem historischen Roman.
Die Geschichte der griechischen Befreiungskriege fand manchmal zu sehr an Rande statt bzw. zu schnell abgehandelt. Verwirrend waren die zum Teil sehr ähnlichen Namen. Die ist man als Nordlicht nicht so gewohnt und ich hatte da so manche Schwierigkeiten.
Ich hätte gerne mehr von der Geschichte und weniger von Marcus gelesen.
Insgesamt aber ein ganz netter Roman mit dem ich manchmal gehadert habe aber ihn dann doch ganz gelesen habe. Das habe ich auch nicht bereut.
Toll fand ich am Ende die historischen Einzelheiten und die Geschichte einzelner Personen. Und das Ganze noch mit Bildern angereichert. Super für einen historischen Roman.

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